Topographie

Aus Hombruch-Wiki
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Hier sei eine topographische und landeskundliche Beschreibung des Stadtbezirks Hombruch versucht.

Naturräumliche Zuordnung

Die ehemalige Bundesanstalt für Landeskunde hat in unserer Gegend folgende Einteilung und Benennung der Naturräume vorgenommen:

Naturräumliche Gliederung Blatt 110 (clip).jpg

Naturräumliche Großregion 1. und 2. Ordnung Haupteinheitengruppe und Überhaupteinheit Haupteinheit Untereinheit und weitere Unterteilung Zugehörige Hombrucher Ortsteile
Norddeutsches Tiefland, auch Norddeutsche Tiefebene (54) Westfälische Bucht, auch Münsterländer oder Westfälische Tieflands- oder Flachlandsbucht (545) Westenhellweg oder Westernhellweg (1960: 545.1) Ardeyvorland (1960: 545.10, 1969: 545.1) Stockumer Höhe Eichlinghofen, Barop (nur Universität und Technologiepark)
(1969: 545.1) Stockumer Höhe
(542) Hellwegbörden (542.4) Witten-Hörder Mulde Schönau, Barop (ohne Universität und Technologiepark), Menglinghausen, Salingen, Persebeck, Kruckel, Löttringhausen (teilweise), Kirchhörde (teilweise), Brünninghausen, Renninghausen, Hombruch, Kleinholthausen, Großholthausen
Mitteleuropäische oder Deutsche Mittelgebirgsschwelle
  • Rheinisches Schiefergebirge
(33) Süderbergland
  • (337) Bergisch-Sauerländisches Unterland
(3371) Niederbergisch-Märkisches Hügelland (3371.5) Ardey (3371.50) Ardeyhöhe Löttringhausen (teilweise), Kirchhörde (teilweise), Bittermark, Schanze, Schnee

Stockumer Höhe

Der Boden im Bereich des Westenhellwegs ist im allgemeinen durch reiche Lößflächen gekennzeichnet.

Der Rücken der Stockumer Höhe wird durch den Verlauf der Universitätsstraße, des Hauert und der Stockumer Straße gekennzeichnet. Auffällig ist der Osthang hinab zur Emscher, auf dem Schönau liegt.

Die Grenze zur südöstlich gelegenen Witten-Hörder Mulde ist zu denken entlang der Baroper Straße und Hansmannstraße, dann in nordnordwestlicher Richtung zur S-Bahnlinie und diese entlang zum S-Bahnhof Dortmund Universität, von dort ostwärts beginnend im Bogen auf die Dorstfelder Allee zu und dieser folgend.

Witten-Hörder Mulde

Die Witten-Hörder Mulde ist eine kesselartige Talsenke mit Witten und den südlichen Dortmunder Ortsteilen zwischen den Randerhebungen der Westfälischen Bucht im Norden (Stockumer Höhe, Dortmunder Rücken) und dem Rheinischen Schiefergebirge (Ardey) im Süden. Sie bildet einen flachwelligen Korridor zwischen dem Tal der Ruhr im Südwesten und dem der Emscher im Norden.

Hier liegen die meisten Hombrucher Ortsteile.

Die Grenze gegen die südsüdöstlich anschließende Ardeyhöhe verläuft in etwa entlang des Rheinischen Esels und der Straßen Hohle Eiche, Am Walde und Durchstraße.

Ardeyhöhe

Die aus der Mulde langsam zum Ardeygebirge aufsteigende, weitgeschwungene Wald- und Wiesenhügellandschaft nennt man Ardeyhöhe[1]. Sie ist als bevorzugte Wohnlage stark zersiedelt.

Das Ardey, in dessen Wäldern Buchen überwiegen, ist eine alte Kulturlandschaft. Spuren historischer Waldnutzungsformen wie Niederwald­wirtschaft, Waldweide und Köhlerei sind heute noch an vielen Stellen zu finden.

Fußnoten

  1. Der hinter dem Gebirgskamm teilweise schroff zur Ruhr hin abfallende Bereich heißt die Südardeywände.