Rüpingsmühle

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Die Rüpingsmühle lag am Rüpingsbach, keine 100 m nördlich der Stelle, wo er von der Stockumer Straße überquert wird.

Eigentümer und Pächter

Am 16. März 1407 schenkte Graf Adolf von Kleve und von der Mark "dey watermolen ... geheyten dey Rupinch" als freies Eigengut dem Floreken van den Eyken, seinem Kellner zu Blankenstein, der sie seit mindestens 1392 zu Lehen gehabt hatte.

Am 14. Oktober 1412 erhielt Floreken van den Eyken vom Gasthaus im Tauschwege Grundstücke, die auf den "hoff to Rupinch" schossen (also auf den Mühlenhof ausgerichtet waren). Zeuge war u.a. Herman Rupinch, der vermutlich der Pächter der Mühle war.

1416 übertrugen Floriken van den Eyken und seine Frau Metta das Gut zu Rüppinck mit der Mühle der Kapelle zu Barop.

Um 1530 war Mathias Lenhoff Knecht auf der Rüpingsmühle. Damals hatte ein Pflügejunge die Aufgabe, mit einem Pferdewagennach Oespel, Stockum, Salingen, Eichlinghofen, Barop und Menglinghausen zu fahren, um von dort das Korn zu holen bzw. jedem sein Mehl wiederzubringen. Dieses Recht war es wohl, das um 1595/1580 in Gefahr war, aber durch den Drosten des Amtes Hörde Johann von der Wenge bestätigt wurde.

1572, 1608 und 1614 gab es auch den Namen Rupinch uff/auf der Becke(n), 1582 Rüping upter Moelen, im Kirchenbuch ab etwa 1672 Rüping op der Becke.

In einem Vertrag von 1848 erkannte das Presbyterium der Baroper Kirche das 1825 per Gesetz erworbene Eigentumsrecht Rüpings an seiner Mühle und dem Grundbesitz an; die Abgaben an die Kirche blieben aber bestehen. Die Ablösung dieser Abgaben ist erst 1876 erfolgt.

Um 1930 ging die Rüpingsmühle in das Eigentum der Stadt Dortmund über.

Name

Der Name "Rüping", älter "to Rupinch", weist auf eine Lage hin, die mit dem Flurnamen "Rüpingsfeld" zusammenhängt. So heißt das Gelände zwischen dem Rüpingsbach und der Großen Baroper Heide, auf dem die Mühlengrundstücke lagen.

Quelle